Dom St. Bartholomäus: Kaiserlich Singen auf allen Registern

Der St. Bartholomäusdom ist das bedeutendste Baudenkmal Frankfurts und das historische Wahrzeichen der Stadt.  Vorgängerbauten der heutigen dreischiffigen Hallenkirche lassen sich bis ins siebte Jahrhundert zurückverfolgen. Zehn römisch-deutsche Kaiser wurden hier zwischen 1562 und 1792 gekrönt, daher auch der Beiname Kaiserdom.

Der 95 Meter hohe gotische Westturm ist eines der hervorragendsten Werke spätgotischer Baukunst in Deutschland. Einen Panoramablick von der 66 Meter hohen Plattform auf Skyline und Altstadt bietet der Domturm das ganze Jahr über - nachdem man 300 Stufen erklommen hat.

In der katholischen Innenstadtkirche spielt Orgelmusik eine große Rolle. Einmal monatlich samstags halb eins gibt es eine Orgelmatinee an der aus Haupt- und Chororgel bestehenden Anlage, erbaut 1957. Die Orgelanlage ist übrigens die größte Hessens und zählt zu den größten Orgelwerken Deutschlands.

Chorfestteilnehmer und -besucher befinden sich im Frankfurter Dom in bester Gesellschaft, wird hier doch das Singen auf vielfältigste Weise gepflegt: Kinder beginnen in der Frankfurter Domsingschule mit kostenfreier Stimmbildung und musikalischer Grundausbildung, geleitet von Dommusikdirektor Andreas Boltz, renommierter Kirchenmusiker und erfahrener Musikpädagoge. Der traditionsreiche Domchor gestaltet etwa zehnmal im Jahr die Gottesdienste, oft unterstützt vom Domorchester oder den Dombläsern. Die Gestaltung außerliturgischer Anlässe ergänzt das Vocalensemble. Die Choralschola schließlich pflegt die Jahrhunderte alte Tradition des Gregorianischen Gesanges. Ganz Chor ist also auch der Frankfurter Dom.

Domplatz, 60311 Frankfurt, U5 Station Dom/Römer